Virtuelles Hajek-Museum eröffnet

2009.03.04

Erstmals sind Ausstellungsräume im Internet frei begehbar

Das Hajek-Museum steht. Doch nicht in Stuttgart, sondern im Internet. Digital ist seit Dienstag, 3. März die erste Ausstellung mit über 100 Bildern zu sehen. Thomas Renner, Vorsitzender der Hajek-Stiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg, öffnete die Pforten in eine neue Welt per Mausklick: „Meines Wissens ist dies das erste Museum, in dem sich die Besucher beinahe völlig frei bewegen können.“ Wie in einem realen Museum können sich Kunstinteressierte von ihren Eindrücken inspirieren lassen und erst das eine oder andere Bild betrachten. Wahlweise sind kurze Beschreibungen zu lesen oder zu hören, ehe man zum nächsten Bild surft. Der User kann aber auch an Führungen teilnehmen, die ihn durch das Museum und Werk des Malers und Bildhauers Otto Herbert Hajek (1927-2005) lenken.

»In diesem Museum verbinden sich Kunst und Technik zu einem einzigartigen Erlebnis«, so die Kuratorin Dr. Chris Gerbing. Denn entgegen üblichen Internet-Museen ist nicht ein Bild nach dem anderen anzuklicken, sondern man kann es aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Bis zu vier wechselnde Ausstellungen wird es pro Jahr geben. Daneben wird ein Archivzimmer eingerichtet, indem der gesamte Bestand der Hajek-Stiftung der Sparda-Bank abgerufen werden kann. »Hajek wird erlebbar«, meint die Karlsruher Kunsthistorikerin, die die Online-Ausstellungen kuratiert. Hinzu kommt, dass das Internet größere Räume zulässt. Umgerechnet ist das Museum 1.200 Quadratmeter groß.

Über einen Zeitraum von über 6 Monaten hat cialog in Zusammenarbeit mit Labor Weltenbau und Visenso das Kunstportal und das darin eingebettete Museum entwickelt und realisiert

http://www.hajekmuseum.de

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